Nun wird es Zeit, euch die Inneneinrichtung der Werkstatt vorzustellen: Mein großer Stolz ist der riesengroße Werkstatt-Tisch, den mir Herr Silbermann vom Sägewerk in Mügeln entworfen hat. Eigentlich ist es nicht klug, euch diesen Geheimtipp zu verraten: Herr Silbermann ist genial.

Er hat den Tisch aus Eichenholz zurecht gesägt und mir vormontiert fotografiert. Transportiert habe ich ihn mit Unterstützung in Einzelteilen, aber der Aufbau war mit Hilfe der Bauskizze und Beschriftungen am Holz ziemlich einfach. Nun steht der Tisch mitten im Raum und gibt 16 Leuten Platz zum Arbeiten. Ich bin glücklich und sehe mich jetzt schon mit Freunden sitzen und werkeln oder malen. Zu meinem Geburtstag wurde der Tisch mit einem ersten Kaffeetrinken eingeweiht.

 

Meine Schwester hat mir zwei große Regale ihrer alten Apotheke abgetreten, die nun für genügend Stauraum sorgen. Endlich kann ich meiner Alles-aufheben-Meise Futter geben, ohne dafür von meinem Mann gerügt zu werden. Ich freue mich schon aufs Einräumen. Ein kleines Wandregal habe ich mit aufgehübschten IKEA-Boxen (Moppe) bestückt. Dekorative alte Kinderwerkzeuge fand ich auf dem Flohmarkt in Leipzig.

 

Natürlich braucht eine Werkstatt auch Wasser und eine Werkbank. Am Wasser arbeitet ein Klempner. Ich bin für das Becken und die Werkbank zuständig. Und wie es der glückliche Zufall will, entdecke ich im Baumarkt deutlich gesenkte Werkbänke. Aus dreien basteln wir eine genau angepasste Bank. Nun ja – das Becken fehlt noch. Ich kann mich nicht entscheiden, aber noch ist ja auch der Wasseranschluss nicht fertig. Wenn es so weit ist, ergänze ich an dieser Stelle. Im Moment sieht es noch etwas unfertig aus, aber ihr könnt schon mal gucken.